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Straßen-, Kanal- & Abwasser

Abwasserentsorgung

Die Gemeinde Bedburg-Hau sorgt für die Beseitigung des Abwassers im Rahmen der ihr obliegenden Abwasserbeseitigungspflicht als öffentliche Einrichtung. Nach den Bestimmungen des Wasserrechts ist das Abwasser so zu beseitigen, dass das Wohl der Allgemeinheit nicht beeinträchtigt wird. Dafür unterhält die Gemeinde Bedburg-Hau ein umfangreiches öffentliches Kanalnetz. Hierunter fallen Schmutzwasser-, Regenwasser- und Mischwassernetze. 

Sollten Sie ausführlichere Informationen zum Bereich der Abwasserentsorgung benötigen, so können Sie gerne bei der Dienstleistung Abwasserentsorgung vorbeischauen. 

Aktuelle Straßen- und Kanalbauarbeiten

Wer schnell unterwegs sein möchte, braucht Straßen und Wege, die funktionieren und im guten Zustand sind. Dafür ist es auch schonmal notwendig, dass Straßen vorübergehend gesperrt werden müssen oder nur teilweise befahrbar sind. Um die Beeinträchtigung so gering wie möglich zu halten, finden Sie auf der Seite aktuelle Straßen- und Kanalbauarbeiten alle Informationen zu unseren aktuellen Baustellen. 

Winterdienst und Straßenreinigung

In der frostigen Jahreszeit ist das Räumen und Streuen der Wege und Straßen von besonderer Wichtigkeit. 

Der Winterdienst wird je nach Wetterlage vorgenommen. Die einzelnen Straßen sind in Prioritätsstufen eingestuft und werden auch dementsprechend geräumt und gestreut.

Sollten Sie weitere Informationen benötigen, so können Sie gerne bei der Dienstleistung Winterdienst und Straßenreinigung vorbeischauen. 

 

Hochwasser

Die Gemeinde Bedburg-Hau liegt im Hochwassereinzugsbereich Rheingraben-Nord und ist im Wesentlichen betroffen durch den Rhein. In den vergangenen Jahrzehnten sind die technischen Bauwerke zum Schutz vor Hochwassereignissen immer weiter verbessert und ausgeweitet worden. Hierzu können Sie sich auf der Homepage des Landes www.flussgebiete.nrw.de informieren. Welche Maßnahmen Bedburg-Hau unternimmt, können Sie im Kommunensteckbrief Bedburg-Hau nachlesen


Zusätzlich geben sogenannte Hochwasserrisiko- und Hochwassergefahrenkarten Auskunft darüber, ob Ihr Grundstück und Haus grundsätzlich in einem gefährdeten Bereich liegt oder nicht und schätzen das Risiko des Betroffenheitsausmaßes ein. In den Hochwassergefahrenkarten werden drei Hochwasserszenarien gem. § 74 WHG berücksichtigt:

  • Hochwasser mit einer hohen Wahrscheinlichkeit (HQhäufig)
  • Hochwasser mit einer mittleren Wahrscheinlichkeit (HQ100)
  • Hochwasser mit einer niedrigen Wahrscheinlichkeit. (HQ extrem)


Die Hochwasserrisikokarten hingegen stellen nicht das Ausmaß in der Fläche dar, welches bei einer Überflutung betroffen ist, sondern die Anzahl potentiell betroffener Einwohner, wirtschaftliche Tätigkeiten und Anlagen, von denen eine störfallbedingte Verunreinigung ausgehen kann.

Link und Informationen zur Hochwassergefahrenkarte und Hochwasserrisikokarte

Ein Starkregenereignis ist ein starker, in der Regel lokal begrenzter sehr intensiver Regen mit Niederschlägen von mehr als 15 Liter/qm pro Stunde. Gemessen wurden in Extremwetterlagen auch schon bis zu 60 Liter/qm pro Stunde. Die Starkregenereignisse haben in den letzten Jahren infolge des Klimawandels immer mehr zugenommen und auch spürbar heftiger.
Auf der Homepage des Geoportals Niederrhein können Sie sich anschauen, inwiefern Ihr Grundstück und Gebäude im Falle eines Starkregenereignisses betroffen wäre.

Link zum Geoportal Niederrhein

Zur Starkregenkarte mit einem angenommen Starkregenereignis T100 (hundertjähriges Ereignis) können Sie die Legende zur Erläuterung der  verschiedenen Farben über den Button "Legende" öffnen. In der Karte dargestellt sind, farblich abgestuft, die verschiedenen Einstautiefen, wie hoch im Falle eines Starkregenereignisses ein Grundstück/Gebiet überschwemmt werden würde. Über die Adresssuche können Sie sich anzeigen lassen, ob Ihr Haus betroffen ist oder nicht und wenn ja, wie viel Wasser sich auf Ihrem Grundstück ansammeln würde. 

Die Gemeinde Bedburg-Hau kümmert sich um die Optimierung des Kanalnetzes und der Beseitigung des Niederschlagswassers im öffentlichen Raum. Auf Ihrem Grundstück müssen Sie selbst Maßnahmen zur Beseitigung des Niederschlagswassers ergreifen, welches in die Gebäude auf Ihrem Grundstück fließen könnte. Für eventuelle Maßnahmen können Sie sich an einen zuständigen Fachbetrieb wenden. Die Gemeinde Bedburg-Hau selbst kann Sie hierzu leider nicht beraten.


Wie kann ich mich schützen?
Zuallererst ist es wichtig, die Überflutungsgefährdung genau abzuschätzen. Erst wenn die Schwachstellen erkannt sind, können Maßnahmen zur Absicherung getroffen werden. Schauen Sie auf das Gefälle der umliegenden Geländeoberfläche. Wohnen Sie am Hang? Oder in einer Senke? Ist schon einmal Wasser in Ihren Keller eingedrungen? Ist Ihnen bekannt, über welchen Weg das Wasser in den Keller geflossen ist?
Häufige Zutrittswege sind:

  • Kellerfenster und Türen sowie Lichtschächte
  • Rückstau aus der Kanalisation
  • Undichte Grundleitungen und Kontrollöffnungen
  • Durchnässte Kelleraußenwände oder Bodenplatten

Eine sinnvolle Hilfe bei der Gefährdungseinschätzung ist die Internetseite www.hochwasser-pass.com . Sie enthält viele Informationen und bietet einen Fragenkatalog für eine kostenfreie, automatisierte Kurzbewertung Ihres Objekts.

Gestaltung des Grundstücks:
Durch eine sinnvolle Gestaltung des Grundstücks lässt sich schon viel erreichen. Wichtig ist hierbei: Zeigen Sie dem Wasser den Weg. Achten Sie darauf, dass das umliegende Gelände kein Gefälle zu ihrem Gebäude hat. Einfassungen wie Wälle, kleine Mauern oder Schwellen können Sie dazu einsetzen, um das Regenwasser oberflächlich abzuleiten. Die Gestaltung von Mulden in risikoarmen Bereichen des Grundstücks kann als Puffer dienen und wild abfließendes Regenwasser bremsen. Nutzen Sie wasserdurchlässige Befestigungen und versiegeln Sie nur so viel Fläche wie wirklich nötig. Bepflanzte Beete verhindern das Wegschwemmen von Boden.
Schaffen Sie auf Ihrem Grundstück Bodensenken und Möglichkeiten, dass sich das Wasser verteilen kann.
Schaffen Sie Barrieren insbesondere im Bereich der Gebäude, dass das Wasser nicht hinein laufen kann.
Prüfen Sie, ob Ihr Haus gegen drückendes Grundwasser ausreichend abgedichtet ist 
Keller sollten vertikal und horizontal abgedichtet werden.
Reinigen Sie regelmäßig Regenrohre und -rinnen.
Bauen Sie eine Rückstausicherung ein und lassen Sie diese regelmäßig warten. 
Gebäudeabsicherung:
Reichen alle Vorsichtsmaßnahmen nicht aus, gilt es, das Gebäude direkt abzusichern. Manchmal streiken selbst die eigenen Entwässerungsleitungen. Die Wassermassen schlagen über die Dachrinne – und das an Stellen, an denen sich ausgerechnet ein Lichtschacht oder der Kellereingang befinden. Abdeckungen für die Lichtschächte können hier helfen und das Wasser ableiten, außenliegende Kellereingänge lassen sich überdachen. Regnet es so stark, dass oberflächlich abfließendes Regenwasser in Ihr Gebäude einzudringen droht? Stufen, Aufkantungen oder Rampen vor den Eingangstüren verhindern meist das Schlimmste. Erhöhen Sie die Oberkanten der Lichtschächte. Wasserdichte Kellerfenster und Kellertüren komplettieren die Schutzvorkehrungen. Und nicht zuletzt können Bodenschwellen im Keller davor schützen, dass sich bereits eingedrungenes Wasser im gesamten Keller ausbreitet.

 

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