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Vaterschaft

 

Die Erklärung, durch welche die Vaterschaft anerkannt wird, bedarf der öffentlichen Beurkundung. Sie kann vom Standesbeamten, Amtsgerichten, Notaren, Urkundspersonen der Jugendämter und besonders befugten Konsularbeamten beurkundet werden. Die Vaterschaftsanerkennung bedarf der Zustimmung der Mutter und des gesetzlichen Vertreters des Kindes (i.d.R. auch die Mutter). Ist das Kind ausländischer Staatsangehöriger, so sind auch Zustimmungserfordernisse nach dem Recht des Staates zu beachten, dem das Kind angehört. Die Anerkennung ist schon vor der Geburt des Kindes zulässig. Anerkennung und Zustimmung können nicht durch einen Bevollmächtigten erklärt werden. Eine Anerkennung der Vaterschaft ist nicht wirksam, solange die Vaterschaft eines anderen Mannes besteht. Beglaubigte Abschriften aller Erklärungen, die für die Wirksamkeit der Vaterschaftsanerkennung von Bedeutung sind, sind dem Vater, der Mutter und dem Standesamt, das die Geburt des Kindes beurkundet hat oder voraussichtlich beurkunden wird, zu übersenden bzw. auszuhändigen. Siehe auch Sorgeerklärung.

Ihr Kontakt

Hünnekes, Bärbel

Fachbereich
Öffentliche Ordnung und Schule
Telefon
0 28 21 / 660-37
Telefax
0 28 21 / 660-65
E-Mail
Baerbel.Huennekes@bedburg-hau.de
Zimmernummer
2