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Namensführung

 

  • aus Anlass einer Ehe

Deutsches Recht:
Wenn die Ehegatten bei der Hochzeit keinen gemeinsamen Familiennamen (gleich Ehenamen) bestimmen, führen sie ihre bisherigen Namen unverändert weiter. Sie können diese Erklärung nachholen, solange die Ehe besteht. Wer dabei den bisherigen Namen aufgibt, kann ihn in Form eines Doppelnamens weiterführen. Im Doppelnamen kann neben dem Ehenamen entweder der Geburtsname oder der zur Zeit der Eheschließung geführte Familienname (aus einer Vorehe) stehen. Die Reihenfolge im Doppelnamen kann gewählt werden. Der hinzugestellte Teil kann widerrufen werden, dann bleibt der (gemeinsame) Ehename übrig. Nach Beendigung einer Ehe kann der Name wieder angenommen werden, der unmittelbar vor Eingehung dieser Ehe geführt wurde (aus früherer Ehe), oder der Geburtsname.

Ausländisches Recht:
Grundsätzlich gilt, dass die Namensführung sich nach den Gesetzen des Staates richtet, dem man angehört. Davon kann aber durch Erklärung abgewichen werden. Die Wahlmöglichkeiten vergrößern sich dadurch. Welche Ergebnisse in Einzelfall in Frage kommen und ob die Passbehörden des Heimatstaates dies berücksichtigen, erfahren Sie bei persönlicher Beratung.

  • des Kindes

Kinder, deren Eltern einen Ehenamen führen, erhalten diesen kraft Gesetzes. Für Kinder, deren Eltern verschiedene Familiennamen haben, gilt der Name des allein sorgeberechtigten Elternteils. Sind die Eltern nicht miteinander verheiratet, ist dies normalerweise die Mutter. Diese kann abweichend davon mit Zustimmung des Vaters erklären, dass das Kind den Familiennamen des Vaters führen soll. Haben die Eltern durch Eheschließung oder durch besondere Erklärung gemeinsam das Sorgerecht, können sie nur gemeinsam bestimmen, ob das Kind den Familiennamen des Vaters oder der Mutter bekommt.

Der spätere Wunsch nach Namensänderung eines Kindes kommt aus unterschiedlichen Gründen in Betracht. Die Anlässe und die gesetzlichen Voraussetzungen sind recht verschieden und können nur in einem persönlichen Beratungsgespräch geklärt werden.

  • Vornamen

Ähnlich wie beim Familiennamen verhält es sich mit den Vornamen: alleiniges Sorgerecht bedeutet alleinige Bestimmung, gemeinsames Sorgerecht bedeutet gemeinsame Bestimmung. Die Eltern sind in der Wahl der Vornamen relativ frei. Nur die Grenzen des guten Geschmacks müssen eingehalten werden d.h. der Begriff muss dem Charakter nach als Vorname erkennbar sein und eindeutig dem Geschlechts des Kindes entsprechen. Wenn die Eltern und das Standesamt hierüber keine Einigkeit erzielen können, muss manchmal ein Richter die Entscheidung treffen. Für ausländische Kinder gelten zum Teil nach deren Heimatrecht besondere Regeln.

 

Ihr Kontakt

Hünnekes, Bärbel

Fachbereich
Öffentliche Ordnung und Schule
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0 28 21 / 660-37
Telefax
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