Inhalt Seitenleiste

Weiterführende Informationen


Inhalt

Ehefähigkeitszeugnis

 

Das Standesamt hat bei der Anmeldung zur Eheschließung zu prüfen, ob die Verlobten die Voraussetzungen für eine Eheschließung erfüllen (z.B.: Geschäftsfähigkeit, Ehemündigkeit, Verwandtschaft, Doppelehe). Die Voraussetzungen der Eheschließung unterliegen für jeden Verlobten dem Recht des Staates dem er angehört. Ausländische Staatsangehörige benötigen ein Zeugnis ihres Heimatstaates mit dem Inhalt, dass der Eheschließung nach dem Recht dieses Staates kein Ehehindernis entgegensteht (Ehefähigkeitszeugnis). Im Ehefähigkeitszeugnis müssen beide Verlobte namentlich genannt sein. Haben beide Verlobte die gleiche Staatsangehörigkeit, so genügt ein gemeinsames Zeugnis.

Die Staaten, die Ehefähigkeitszeugnisse ausstellen, können beim Standesamt erfragt werden. Das Ehefähigkeitszeugnis ersetzt den heimatstaatlichen Familienstandsnachweis. Stellt das Heimatland von ausländischen Verlobten kein Ehefähigkeitszeugnis aus, so ist der heimatstaatliche Familienstandsnachweis mit allen anderen Eheschließungsunterlagen dem zuständigen Oberlandesgericht zur Prüfung vorzulegen. Das Oberlandesgericht prüft dann, ob die Verlobten auch nach ihrem Heimatrecht die Voraussetzungen zur Eheschließung erfüllen und erteilt die Befreiung von der Beibringung des Ehefähigkeitszeugnisses. Die Bearbeitungszeit beim Oberlandesgericht beträgt ca. 6 bis 8 Wochen. Sie ist gebührenpflichtig. Die Gebühr wird am Einkommen der Antragstellerin bzw. des Antragstellers (ausländischen Verlobten) bemessen.

Ihr Kontakt

Hünnekes, Bärbel

Fachbereich
Öffentliche Ordnung und Schule
Telefon
0 28 21 / 660-37
Telefax
0 28 21 / 660-65
E-Mail
Baerbel.Huennekes@bedburg-hau.de
Zimmernummer
2